Resort Niegocin

   

Wama Tour

   

Hausboot & Rad

   

Masurenaktiv

   

Masurenteam

   

Krutynia - Touren  

   

Sprachwahl  

German Danish English Finnish French Lithuanian Norwegian Polish Russian Spanish
   

Suche  

   

Sehenswertes & Orte  

   

Facebook  

   

Pension 3 Häuser  

   

Pension Walter  

   

Radfahren Masuren  

   

Haus am See  

   

Pension am Darginsee  

   

Land und Leute  

   

Bogenschießen  

   

Jagdbüro G. Kahle  

   

Camping Jablonki  

   

Besucher  

Aktuell sind 146 Gäste und keine Mitglieder online

   
   

Schloss Steinort am Mauersee.Ein schon immer von Sagen und Legenden umwobener Ort.

Als Geschenk des Deutschen Orden für Ihre Verdienste, kam die Steinorter Wildnis in der Nähe des Dorfes Haarschen vor 500 Jahren in den Besitz der Familie Lehndorff. Lehndorffs tauchen in der Geschichte immer wieder als königliche Befehlshaber, Fürstbischof oder als Reichsgraf auf.  



 

 Das erste Schloss Steinort wurde von den Tataren im Jahre 1656 zerstört. Der 1687 in den Reichsgrafenstand erhobene Ahasverus von Lehndorff, begann 1689 einen Neubau im Stil des Barock, der nach seinem Tod im Jahr 1688 von seiner erst 25jährigen Witwe, seiner dritten Ehefrau, Marie Eleonore Gräfin Dönhoff, vollendet wurde. In der zweiten Hälfte des 19.Jahrhunderts erfolgte der Umbau zu einer neugotischen Anlage.

Ahasverus pflanzte zwischen 1650 und 1680 die heute noch prachtvollen Eichenalleen. Auf seinen Enkel, Ernst Ahasverus geht die Umgestaltung des Parks in einen englischen Gartenpark zurück. Der 50jährige, der nach 30 Jahren seinen Abschied als Kammerherr der Gemahlin Friedrichs des Großen nahm, entdeckte nach dem Trubel der Hauptstadt die Reize des Landlebens. Angeregt durch die Gärten von Schloss Dönhoffstädt und durch seine Freundschaft mit dem Bischof von Ermland, Krasicki und dessen Sommersitz Schmolainen, enstanden zahlreiche Alleen und Promenaden.

Ein schöner Spaziergang. Am Stichkanal, zwischen dem Steinorter See und dem Mauer See liegt, liegt das Erbbegräbnis der Lehndorffs. Neben der achteckigen Gruftkapelle befindet sich der alte Friedhof mit Gräbern von treuen Angestellten und Förstern der Lehndorffs.

Ein Kauz und Lebemann war Carol Meinhard von Lehndorff, vorletzter Schlossbesitzer. Zahlreiche Anekdoten über den Junggesellen, seine Streiche und Saufgelage finden sich in den Büchern von Hans Graf von Lehndorff und Marion Gräfin Dönhoff. Auch die Nazis hatten keine rechte Freude an ihm. Gezwungen sich in einer Ansprache mit "Deutschem Gruß" zu verabschieden, täuschte er eine Gedächtnislücke vor. "Wie heißt der Kerl noch mal? Na egal, dann Petri heil!" Nach seinem Tod im Jahr 1936 mussten ganze Wagenladungen Gerümpel aus dem Schloss entfernt werden.

Schon seit einigen Jahren abgetragen und in Galkowo von einem cleveren Gastronom wieder aufgebaut. Das ehemalige Forst- und Jägerhaus von Schloss Steinort. Sehenswert waren die alten Schnitzereien am Giebel und eine der letzten erhaltenen "Schwarzen Küchen". Hier wurde praktisch direkt im Kamin gekocht. Sichtbar rechts im Giebel. Am neuen Standort wurde über dem Restaurant, der langjährigen Chefredakteurin der Hamburger Wochenzeitung "Die Zeit", Gräfin Marion Dönhoff, eine Gedenkstube eingerichtet. Die Scheunen links im Bild werden wohl auch nicht mehr lange stehen.

Steinort galt neben Dönhoffstädt und Schlobitten, als eines der schönsten Schlösser in Ostpreußen. Nach 1945 wurde hier eine landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft (PGR) eingerichtet. Lange Zeit sollte das Schloss zu einem Luxushotel umgebaut werden. Nächster Besitzer, eine Firma die hunderte von Segelbooten verchartert und auch den Yachthafen betreibt, ließ das Gebäude seit Jahren verkommen. Ein Armutszeugnis für den in aller Welt berühmten Denkmalsschutz in Polen.

Im Juni 2009 erwarb die Schwestergesellschaft der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS), Schloss und Parkgelände für symbolische 1 PLN. Seitdem, Stand 2016, ist eine kostspielige Grundsicherung erfogt. Von außen ist für den Besucher davon bislang noch nicht viel sichtbar. Im Juni 2009 erwarb die Schwestergesellschaft der Deutsch-Polnischen Stiftung Kulturpflege und Denkmalschutz (DPS), Schloss und Parkgelände für symbolische 1 PLN. Seitdem, Stand 2016, ist eine kostspielige Grundsicherung erfogt. Von außen ist für den Besucher davon bislang noch nicht viel sichtbar. Das Dach des Hauptgebäudes wurde mit Dachpappe neu eingedeckt, die Deckenbemalung wurde gesichert und ausgelagert und Deckenbalken gestützt. Die Drainage der feuchten Kellerräume bereitete lange Zeit Probleme. Steinort wurde auf einer wasserundurchlässigen Lehmschicht gebaut. 

Droht neues Ungemach? Ein 1000 Betten Hotel ist angeblich auf dem Gelände des Yachthafens geplant.

 

Mit dem Todfeind unter einem Dach.

Letzter Schlossherr war Heinrich Graf von Lehndorff, ein Neffe, der seit 1941 dem engeren Kreis des Widerstandes gegen Hitler angehörte. Zeitweilig vom Militärdienst freigestellt, um den wirtschaftlichen Niedergang des Gutes zu beheben, erfuhr er von Massenmorden in den besetzten Gebieten der Sowjetunion und wurde Zeuge grausamer Verbrechen. Bereits 1941 wurde der linke Schlossflügel aufwendig renoviert und vom damaligen Reichsaußenminister Ribbentrop (und seinem 30 köpfigen Tross von Bediensteten) beschlagnahmt, der hier eine standesgemäße Unterkunft in der Nähe zu Hitlers Wolfsschanze sah. Für die Kinder der Lehndorffs spielte er bei Fototerminen immer den "netten" Onkel und schenkte Ihnen sogar zwei Ponys. Heimlich wurden schon 1943 die ersten Vorbereitungen einer Flucht nach Westen vorbereitet.

Heinrich Graf von Lehndorff wurde von den Nazis wegen seiner Beteiligung am Attentat auf Hitler (20.Juli 1944), am 4. September hingerichtet. Dem Grafen war es gelungen, sich zuvor dem Zugriff der Gestapo zu entziehen und sich eine Woche lang in seinen Wäldern zu verbergen. Erst die Drohung, seine Frau und ihre vier Töchter in Sippenhaft zu nehmen, führten zu seiner freiwilligen Festnahme.

Seine Frau, Gottliebe Gräfin von Kalnein, die in die Pläne des Widerstands eingeweiht war, überlebte den Krieg mit ihrer neugeborenen Tochter Catherina, zeitweise in einem Arbeitslager. Ihre anderen Töchter bekamen andere Namen und wurden zusammen mit anderen Kindern von Widerstandskämpfern in einem Kinderheim untergebracht. Später sollten sie zur Adoption freigegeben werden.


 

 

Yachthafen von Schloss Steinort. Masuren

Unweit des Schlosses wurde vor einigen Jahren eine Gedenktafel aufgestellt. Bekannt wurde der Name Lehndorff noch einmal in den 60er Jahren durch das Topmodell "Veruschka von Lehndorff" und den Bond Film ,"Casino Royale“

 

Nächste Übernachtsmöglichkeit: Harsz

Sehenswürdigkeiten im Umkreis.

Rössel / Rezel
Wolfsschanze
Wallfahrtsort Heiligelinde




Unterkunft in Masuren.
Pensionen
Ferienhäuser
Hotels

Alles was Sie für die Reise nach Masuren brauchen...........
Buchempfehlungen: Reiseführer, Bildbände, Landkarten.

Copyright © 1999 - 2016 www.masuren.de

 

 

   

- Anzeige -

   

Pension "U Idalii"  

   

Urlaub in Bocwinka  

   

SzaraSowa am See  

   

Pension Seeblick  

   

Camping am See  

   

Pension Denis  

   

Hotel Jäger  

   

Pension Zielony Kon  

   

Bio Landgut  

   

Bauernhof Grüner Hain  

   

Pension Christel  

   

Camping Dywtiy  

   

Tierstiftung Eulalia  

   
Copyright © 2017 Masuren - Reiseportal. Alle Rechte vorbehalten.
Joomla! ist freie, unter der GNU/GPL-Lizenz veröffentlichte Software.