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Die am Frischen Haff auf einem Dünenberg errichtete Domburg gehört zu den architektonischen Höhepunkten der sakralen Backsteingotik und neben Heilige Linde zu den bekanntesten Kirchen im Ermland.


Auf den Resten einer pruzzischen Burganlage gebaut, auch als heidnische Tempelanlage gedeutet, wird eine „Civitas Frowenburg“ erstmalig 1278 erwähnt. Durch die Verlegung des Ermländischen Domkapitel von Braunsberg nach Frauenburg entstand in den Jahren bis 1288, ein erster hölzerner Dombau. Im Jahr 1329 begann der Baubeginn der dreischiffigen Hallenkirche ( fast 100 m lang ) mit einer reich verzierten Westvorhalle, die 1388 vollendet wurde. Am Giebel fällt dem Betrachter sofort ein prachtvoller fratzenhaft gestalteter Wasserspeier, ein sog. Gargoyle auf. Wohl unter Einfluss des Zisterzienser Ordens, der hatte 1157 beschlossen keine Türme mehr zu bauen, wurde die Anlage nur mit vier kleinen Ecktürmen mit Öffnungen zur Verteidigung verziert.

Finanziert wurde der Bau unteranderem durch vom Papst genehmigte Ablässe. (Sündenerlass gegen Geld)


Frauenburg, diente wie viele Kirchen in dieser Zeit als Wehrkirche, auch Verteidigungszwecken. Dicke Mauern, schmale Kirchenfenster mit Eisen armiert, boten der Bevölkerung hier eine letzte Zuflucht vor Angreifern. Bei christlichen Belagerern hoffte man zudem auf einen gewissen Respekt vor Kirchen und vorhandenen Heiligenrelikten.

 

Die Innenausstattung mit zwei Arkadenreihen, die auf prachtvollen Sterngewölben aufsitzen, besteht aus spätmittelalterlichen (Hochaltar), bis zum Zeitalter des Barock (Chorgestühl) reichenden Elementen. Zahlreiche Grabplatten verstorbener Bischöfe sind in den Fußboden eingelassen.

Ein Meisterwerk ist auch die Klangfülle der 1684 von Daniel Nitrowski aus Danzig erschaffenen Orgel, die dank der guten Akustik der Kirche als spektakulär gerühmt wird. (Hier befindet man sich scheinbar inmitten der Musik). Die täglichen Orgelvorführungen sollte man nicht versäumen. In den Monaten Juli und August findet ein Orgelfestival statt.

Höchste Erhebung der Domburg ist der Glockenturm aus der 2. Hälfte des 17.Jh., nach Kriegszerstörungen 1973 rekonstruiert. Heute ist in der Kuppel ein Planetarium eingerichtet. Von einer Aussichtsplattform hat man einen herrlichen Blick auf das Frische Haff.

Führungen und Besichtigungen: Mo-So. 9-17 Uhr.
Bewachter Parkplatz ist vorhanden.

Geschichte.
Mit dem Zweiten Frieden von Thorn, 1466, fiel das Bistum Ermland als autonomes Fürstgebiet unter die Oberhoheit der polnischen Krone. Der rechteckige Grundriss des Domhofs mit seiner Umfassungsmauer, wurde bis in das 16. Jahrhundert hinein weiter festungsartig mit sechs Türmen ausgebaut. Wer Frauenburg besaß, kontrollierte auch den Schiffsverkehr auf dem Haff. Ein Vorwerk zur besseren Verteidigung der Anlage wurde später abgerissen.

Frauenburg wurde in der Geschichte mehrfach geplündert und beschädigt.
• 1414. Plünderung durch polnische Reiterabteilungen.
• 1454. Plünderung durch Söldner des deutschen Orden.
• 1456. Böhmische Söldner verwandeln den Chor in einen Pferdestall.
• 1467. Ein polnisches Heer verwandelt den Chor in einen Pferdestall.
• 1456. Böhmische Söldner verwandeln den Chor in einen Pferdestall.
• 1477. Polnische Söldner geplündert.
• 1520. Schwerer Verwüstungen durch Albrecht von Preußen,
letzter Hochmeister des Deutschen Ordens.
Wollte Frauenburg "bis auf den Erdboden zerstört" wissen.
• 1551. Brand durch Blitzschlag im Dachstuhl.
• 1626 – 1629. Plünderung durch schwedische Soldaten.
• 1655. Erneute Plünderung durch schwedische Soldaten.
• 1807. Eroberung und Plünderung durch französische Truppen.
• 1945. Schwere Beschädigungen bei der Verteidigung der Stadt.
• 1945. Plünderung durch Soldaten der Roten Armee.

Das Ermländische Museum mit vielen historischen Exponaten und einer Bibliothek von 40.000 Bänden verbrannten bei der Besetzung der Stadt.
Bei der nach 1945 erfolgten Instandsetzung der Kirche bemühte man sich den mittelalterlichen Charakter wieder herzustellen. Teile der gotischen Inneneinrichtung, befinden sich seit der Plünderungen im dreissigjährigen Krieg auch heute noch in schwedischen Kirchen und haben die Zeitläufe überstanden.

Copernikus
Berühmtester Domherr war Nikolaus Copernikus (1473-1543), der hier aus Angst vor der Kirche erst kurz vor seinem Tode, die das herrschende Weltbild revolutionierende Erkenntnis, dass sich die Erde und die Planeten um die Sonne drehten, veröffentlichte. Heute befindet sich in der Südostecke der Burganlage im ehemaligen Bischofspalais ein Copernikus Museum.

Die zweihundert Jahre lange Suche nach dem Grab des Astronomen fand 2008 ihr vorläufiges Ende. Bei Ausgrabungen in der Nähe des Altars wurden 2005 die Überreste von 13 Leichen gefunden. Die DNA Analysen eines Schädels und eines Zahnes stimmen mit zwei Haaren aus einem Buch überein, das nachweislich Copernikus gehört hat und sich seit den polnisch / schwedischen Kriegen in einer schwedischen Bibliothek befindet. Zusätzlich ergab eine Rekonstruierung des Gesichtes durch das Labor der Warschauer Polizei eine Ähnlichkeit zu zeitgenössischen Porträts. Copernikus war am Ende seines Lebens einer der Domherren von Frauenburg gewesen. Er hatte dort den Altar des Heiligen Andreas betreut.

«Wir werden das Grab von Copernikus im Dom errichten können, um an diese berühmte Person der Geschichte zu erinnern», sagte der Bischof von Frombork, Jacek Jezierski.

Frauenburg
Die Stadt Frauenburg, heute Frombork, erhielt 1310 die städtischen Handfeste nach lübischen Recht. Die Ernennung des Bürgermeisters erfolgte jahrhundertelang durch die jeweiligen Domherren. Angelehnt an die Domburg, und weil die Stadt arm war, verzichtete man sogar auf eine eigene Stadtmauer. Bei der Verteidigung gegen die russische Armee wurde die Stadt am 9. Februar 1945 zu 80% zerstört, wodurch Frombork bis 1959 seine Stadtrechte verlor. Am Fuß des Domberges befindet sich seit 2001 ein kleines Denkmal, das an die über 30.000 Menschen erinnert, die auf der Flucht vor der russischen Armee über das vereiste Haff, ihr Leben ließen.

Das moderne Frombork mit 2600 Einwohnern lebt längst nicht mehr vom Ertrag des kleinen Fischereihafens, aus dem längst ein Liegeplatz für Motorboote und Segler geworden ist. Heute werden auch Fährverbindungen nach Königsberg und Danzig angeboten. Eine kleine Einkaufsstraße, Hotels und einige Restaurants warten auf Touristen.


Sehenswert.
• Pfarrkirche St. Nikolaus. 14.Jahrh.
• Heiligen Geist Hospital. Heute Museum.
• Domherrenhäuser (Kanonien). Unterkunft der Domherren in Friedenszeiten.

Unterkunft:
Hotel Kopernik , ul. Kościelna 2
Hotel / Pension
• Jugendherberge COPERNICUS, ul. Braniewska 11.

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